Dohle – eine schlaue Turmbewohnerin (07/2026)
Die Vorliebe der Dohle in menschlichen Behausungen (besonders in Kaminen) zu brüten, hat ihr den Spitznamen „Turmkrähe“ eingebracht. Die kleinen Vögel sehen auf den ersten Blick Nebel- oder Rabenkrähen sehr ähnlich, unterscheiden sich aber durch ihre leuchtend blauen Augen. Diese sind auch aus einiger Entfernung ein perfekt zu erkennendes Bestimmungsmerkmal!
Rotfuchs – ein urbaner Opportunist (07/2026)
Der Rotfuchs ist ein wahrer Überlebenskünstler – kaum ein Wirbeltier hat sich so effektiv an die menschliche Zivilisation angepasst. In Wien gibt es daher einen hohen Bestand dieser Tiere. Rotfüchse, kurz nur Füchse genannt, sind Wildhunde und daher Allesfresser.In Städten finden sie einen wahren Überschuss an Nahrung. Sei es Haustierfutter, Essensreste, Müll, Kompost, Früchte, Insekten oder Kleintiere wie Mäuse oder Kaninchen – ein Fuchs bleibt in der Stadt nicht hungrig.
Hitzewelle macht europäischen Atomkraftwerken zu schaffen (07/2026)
Atomkraftwerke werden oft fälschlicherweise als klimafreundliche Stromquelle dargestellt. Doch die aktuelle Hitzewelle macht deutlich, wie schlecht sie mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtkommen. Denn AKW sind auf große Mengen Kühlwasser angewiesen. Steigen die Temperaturen von Flüssen und Seen oder führen diese wegen langer Trockenperioden weniger Wasser, müssen Reaktoren ihre Leistung drosseln oder ganz abgeschaltet werden.
Mauersegler – ein Flugakrobat der Sonderklasse (07/2026)
Dieser Kulturfolger ist ein wahrer Akrobat der Lüfte: der Mauersegler. Diese Vögel verbringen bis zu 90 Prozent ihres Lebens in der Luft! Wirft man einen Blick auf die markante Silhouette der eleganten Tiere, sieht man sogleich die Anpassungen an diese extreme Lebensweise. Schmale, langgezogene Flügel ermöglichen es diesen Vögeln, rasend schnell in der Luft die Richtung zu ändern und waghalsige Flugmanöver durchzuführen.
